biosax2030-Zukunftskonzept für sächsische Biotech-Branche

30.10.2012

Die Sächsische Zukunftskommission für Biowissenschaften und Lebenstechnologien "biosax2030" hat ein richtungweisendes Zukunftskonzept für die sächsische Biotechnologie vorgestellt.

Mit einer zweiten großen Biotechnologie-Offensive sollen im Freistaat vor allem die Bereiche Gesundheit und Ernährung, High-Tech-Medizintechnik und Bioökonomie gezielt angegangen werden.
Die Kommission ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Experten, Unternehmern, Forschern und Wissenschaftlern, die den Biotechnologie- und Life Sciences-Standort Sachsen nachhaltig voranbringen wollen.

Die Gründung der Sächsischen Zukunftskommission "biosax2030" und die Erarbeitung des nunmehr in Dresden vorgestellten Strategiepapieres ist insbesondere durch den im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst entstandenen und im Januar erschienenen Bericht „Der Biotechnologie-Standort Sachsen – Stand, Entwicklung, Empfehlungen“ von Dr. Gerd Uhlmann angeregt worden. In seinen Ausführungen betont Dr. Uhlmann, langjähriger ehemaliger Mitarbeiter des Ministeriums und Kenner der Bioregion Sachsen, die Dringlichkeit einer klaren Identifikation der Sächsischen Staatsregierung mit dem Bereich Biotechnologie als einer der wenigen verfüg- und nutzbaren großen Schlüssel- und Zukunftstechnologien sowie einer weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen in einer neuen, langfristig angelegten „Biotech-Offensive II“.

Ziel der Sächsischen Zukunftskommission „biosax2030“ ist es, der Sächsischen Staatsregierung und der Öffentlichkeit entscheidende Impulse für die konsequente Verstärkung der gemeinsamen Bemühungen um einen dynamischer wachsenden und überregional wie auch international wettbewerbsfähigeren Biotechnologie/Life-Sciences-Standort zu geben.

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